Ewigkeitssonntag – Hoffnung

Die Predigt von Prof. Dr. Henrik Simojoki

I/1     Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.

Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt, den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben
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Kyrie: Wo Menschen sich vergessen…

Wo Menschen sich vergessen, die Wege verlassen und neu beginnen…“

Wir jedoch wollen oft unsere alten Wege nicht verlassen. Es ist viel bequemer, auf den gewohnten Pfaden weiterzugehen, auch wenn wir wissen, dass sie in die falsche Richtung führen. Herr, erbarme Dich.

„Wo Menschen sich verschenken, die Liebe bedenken und neu beginnen…“

Wir jedoch sind oft nur auf uns selbst fixiert. Obwohl wir wissen, dass andere unsere Liebe brauchen, tun wir uns schwer damit, sie bedingungslos zu verschenken. Christus, erbarme Dich.

„Wo Menschen sich verbünden, den Hass überwinden und neu beginnen…“

Wir jedoch sind oft nicht bereit zu vergeben. Obwohl wir selbst unter der Zwietracht leiden, sind wir oft nachtragend und bauen um uns selbst eine Mauer des Hasses auf. Herr, erbarme Dich.