Ewigkeitssonntag – Hoffnung

Die Predigt von Prof. Dr. Henrik Simojoki

I/1     Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.

Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt, den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben
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Vertrauen zu Gott

Und er sprach: „Das Reich Gottes ist so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst, ohne dass er’s weiß. Denn die Erde bringt von selbst Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre.“ (Markus 4, 26-28)

Die Predigt zu diesem Bibelwort von Pfarrerin Bettina Sperl

Die Zeit drängte. Morgen mittag soll ich die Arbeit eingeschickt haben. Aber ich komme nicht weiter. Ich bin einfach zu müde. Heute denke ich: Es war einer meiner besten  Entschlüsse  einfach ins Bett zu gehen  und zu schlafen. Ob sich nachts das Problem in meinem Kopf selbst entwirrt hat.  Ob der liebe Gott Erbarmen hatte mit mir?Ich weiß es nicht. Tatsache war: Am nächsten Morgen  konnte ich die Arbeit  zügig zu Ende bringen. Als hätte es nie ein Problem gegeben.

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Keep On Dreaming

„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“

„Don’t part with your illusions. When they are gone, you may still exist, but you have ceased to live.“

MARK TWAIN