Christus begegnen – aber wie?

Wenn der Mensch die Sehnsucht nach Glück, die ihm das Herz verbrennt, stillen möchte, dann muss er seine Schritte zu Jesus hinlenken. Christus ist nicht weit von ihm.

In Wahrheit ist unser Leben hier auf Erden ein ständiges Begegnen mit Christus:
mit Christus, gegenwärtig in der Heiligen Schrift als Wort Gottes;
mit Chri­stus, gegenwärtig in seinen Dienern als Lehrer, Priester und Hirte;
mit Christus, gegenwärtig im Nächsten und insbesondere in den Armen, den Kranken, den Ausgestoßenen, die seine leidenden Glieder sind;
mit Christus, gegenwärtig in den Sakramenten, in denen sich sein Heilswirken fortsetzt;
mit Christus, dem Gast in unserem Herzen, in dem er wohnt, in dem er sein göttliches Leben mitteilt.

JOHANNES PAUL II.

Wo Räder in die Räder greifen

Wo Räder in die Räder greifen,
verändern Maschinen die Welt.
Nur der Mensch, der sie plant
und bedient, fragt noch immer,
ob es sich lohnt, ob es sich lohnt,
dass Hände nach Händen greifen.

Wenn Hände nach Händen greifen,
verändern wir Menschen die Welt.
Nur die Angst, die uns plagt
und beschleicht, fragt noch immer,
ob es sich lohnt, ob es sich lohnt,
dass Menschen für Menschen dienen.

Wenn Menschen für Menschen dienen,
verändern sie gottgleich die Welt.
Denn der Herr, der nicht herrscht,
sondern dient, fragte niemals,
ob es sich lohnt ob es sich lohnt,
den andern die Hand zu reichen.

(D. Trautwein)