WM-Fürbitten

Finanzkrise, Kriege und Konflikte verunsichern viele Menschen, machen ihnen Angst, lassen sie durchdrehen oder hoffnungslos werden. Aber dennoch hat die Fußball-Weltmeisterschaft begonnen, viele freuen sich und fiebern mit.
Unser Gott, lass nicht nur die Mannschaften gewinnen, sondern führe auch alle Menschen so zueinander, damit sie alle – ob groß oder klein, reich oder arm, Mann oder Frau – sich ins Angesicht schauen können; damit alle gewinnen.

Viele Menschen leiden an physischen Krankheiten. Andere verzweifeln an Depressionen, Burn-Out, Bulimie und anderen psychischen Krankheiten.

Guter Gott, hilf Ihnen, dass Sie nicht in eine ausweglose Selbsverkapselung hineingeraten. Schenke ihnen Menschen die zu Boten, ja vielleicht zu Engeln für Sie werden, damit sie nicht alleine bleiben müssen, sondern in ein lächelndes, lebensbejahendes und dennoch mit-leidendes Gesicht blicken dürfen.

Menschen werden geboren. Babys kommen auf die Welt. Mütter und Väter freuen sich; auch die Omas und Opas, Tante und Onkel, die ganze Familie und Freunde wie auch Bekannte. Kinder sind ein Geschenk des Himmels.
Unser Gott, stehe allen Neugeborenen bei und schenke ihnen eine Gesellschaft, die auf sie achtet und sie nicht übersieht.

Was sind Fürbitten?

Die Fürbitten gehören zu jedem Gottesdienst. Gebetet wird für die Kirche, für die Regierenden, die Notleidenden in aller Welt und für die eigene Gemeinschaft. In der katholischen Kirche war dieses „Gebet der Gläubigen“ über viele Jahrhunderte kein Bestandteil der Messe. Es wurde aber nach dem Zweiten Vatikanum wieder in die Messfeier aufgenommen, und das aus gutem Grund: Die Fürbitten sind der Teil der Liturgie, in dem sich der priesterliche Auftrag aller Christen unmittelbar widerspiegelt. Durch sie übt die Gemeinde ihr „priesterliches Amt“ aus.