Hoffnung für Dummies

Glauben. Hoffnung. Liebe.
Kein nettes Drei-Gänge-Menü, sondern manchmal echt hartes Brot.
Was braucht es, um durch die Zwickmühlen im Leben zu kommen und dabei die Hoffnung nicht zu verlieren?
Ein Unigottesdienst mit Dialogpredigt, Eucharistiefeier und Musik von Taizé bis zu den Beatles.
Im Anschluss gucken wir der Tatort in der khg. Damit keiner hetzen muss, überwinden wir mit der ARD-Mediathek die Grenzen der Zeit. Los geht’s gegen 20.30 Uhr.

Kann man das verstehen?

Vom Hören, Aufnehmen, Wahrnehmen von Dingen, die so alltäglich auf uns einprasseln. Und vom Mut, die Gegenwart wahrzunehmen. Und die Tatsache, dass wir hier nicht den Himmel auf Erden haben.

Im Anschluss ermittelt Kommissar Borowski in der khg – im Tatort. Dank der Mediathek leicht zeitversetzt, damit keiner hetzen muss. Los geht’s gegen 20.30 Uhr.

Von der Kraft der Träume

Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen die Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung, aus Jerusalem kommt das Wort des Herrn.
Er spricht Recht im Streit vieler Völker, er weist mächtige Nationen zurecht [bis in die Ferne]. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. Jeder sitzt unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum und niemand schreckt ihn auf.
(Micha 4,1–4)


VON JUTTA MÜLLER-SCHNURR

Wo träumt ihr am liebsten? Und von was?

Letzte Woche, im esg-Garten im Liegestuhl, bei einem Tässchen Kaffee und Irmis leckerem Kuchen – da träumte es sich gut. Vom Sommer. Vom Ende des Semesters, das kaum begonnen hat, vom süßen, faulen Leben, nichts mehr erledigen zu müssen – einfach herrlich … und gefährlich, denn wie schnell verträumt man sich da und verpasst das Seminar, zu dem man doch eigentlich unbedingt gehen wollte, verpasst die Arbeitsgruppe, die auf mich, meinen Input, meine Fragen wartet, ja wie schnell verpasst, verträumt man da das Leben, das Studium, die Arbeit, für die wir doch eigens hierher nach Bamberg gekommen sind.

Träume sind gefährlich. Weiterlesen

Der Maler

Am Ende der Straße, wo die Sternschnuppen hinfalln,
da steht ein buckliges Häuschen im Wind.
Hier wohnte der Maler Francesco bescheiden
mit der Freundin Henriette und dem Malzeug im Spind.

Oft waren die beiden verzweifelt und hungrig,
denn ihre Taschen warn leer wie ein Loch.
Dann malte er ihr sowas kleines, verrücktes
und mit knurrenden Mägen lachten sie doch.

Einmal, als ihnen fast schwarz war vor Augen,
malte Francesco ein duftiges Brot
und auf das Tischtuch den Milchkrug, die Früchte.
Sie aßen und tranken, vorbei war die Not. Weiterlesen

Beste Geschichte meines Lebens

Beste Geschichte meines Lebens. Anderthalb Maschinenseiten vielleicht. Autor vergessen, in der Zeitung gelesen.

Zwei Schwerkranke im selben Zimmer. Einer an der Türe liegend, einer am Fenster. Nur der am Fenster kann hinaussehen. Der andere keinen größeren Wunsch als das Fensterbett zu erhalten. Der am Fenster leidet darunter. Um den anderen zu entschädigen, erzählt er ihm täglich stundenlang, was draußen zu sehen ist, was draußen passiert. Eines Nachts bekommt er einen Erstickungsanfall. Der an der Tür könnte die Schwester rufen. Unterlässt es; denkt an das Bett. Weiterlesen

Keep On Dreaming

„Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“

„Don’t part with your illusions. When they are gone, you may still exist, but you have ceased to live.“

MARK TWAIN